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Schön und pflegebedürftig sind sie, behutsam muss Mann mit ihnen sein, diesen von Natur aus zarten Wesen; und wie sie duften…

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»I was not a member of any Communist Party«

Ber­tolt Brecht vor dem Aus­schuss für un-ame­ri­ka­ni­sche Tä­tig­keit

Ein his­to­ri­sches Do­ku­ment, vor­ge­stellt von Eric Bent­ley

[English de­scrip­ti­on fur­ther down.] Nicht nur die Ge­schwis­ter Eis­ler, auch Ber­tolt Brecht muss­te im Ok­to­ber 1947 vor dem »Aus­schuss für un­ame­ri­ka­ni­sche Tä­tig­keit« (House Com­mit­tee on Un-Ame­ri­can Ac­tivi­ties) Rede und Ant­wort ste­hen, der im Zuge der ers­ten Welle der Kom­mu­nis­ten­hatz nach dem zwei­ten Welt­krieg in den USA er­neut Wich­tig­keit er­lang­te und eher einem pro­pa­gan­dis­ti­schen Zweck dien­te, je­doch ei­ni­ge Pro­zes­se gegen Exil-Kom­mu­nis­ten nach sich zog. Im Fol­gen­den ist die Auf­nah­me des Ver­hörs von Ber­tolt Brecht do­ku­men­tiert. Die Hö­re­rIn­nen er­hal­ten dabei ei­ner­seits einen Ein­druck von Brechts schlech­tem, aber selbst­be­wusst vor­ge­tra­ge­nem Eng­lisch, für das er im ame­ri­ka­ni­schen Exil bald be­kannt ge­wor­den war – zum an­de­ren von der List, mit der Brecht die Fra­gen der Aus­schuss-Mit­glie­der er­wi­der­te. In­ter­es­sant und ab­surd wird das Ver­hör vor allem an der Stel­le, bei der sich Brecht mit den Vor­ge­setz­ten des Ko­mit­tees dar­über strei­tet, wie das Lehr­stück »Die Maß­nah­me« zu in­ter­pre­tie­ren sei. Die Auf­nah­men wer­den von Eric Bent­ley ein­ge­lei­tet und kom­men­tiert. Ein wich­ti­ges und in­ter­es­san­tes Do­ku­ment der Ge­schich­te des Kom­mu­nis­mus und An­ti­kom­mu­nis­mus sowie der Nach­kriegs­ge­schich­te.

Ber­tolt Brecht at the ‚House Com­mit­tee on Un-Ame­ri­can Ac­tivi­tes‘A his­to­ri­cal do­cu­ment, pre­sen­ted by Eric Bent­ley: Like Ger­hart and Hanns Eis­ler, also Ber­tolt Brecht had to an­s­wer the ques­ti­ons of the Mem­bers of the House Com­mit­tee on Un-Ame­ri­can Ac­tivi­ties (HCUA), that was built to opress com­mu­nist ten­den­cies, which ap­pa­r­ent­ly in­filt­red the ame­ri­can so­cie­ty. After the Se­cond World War and in af­ter­math of the first big wave of pur­su­it against com­mu­nists, the HCUA get pro­pa­gan­dis­tic im­port­an­ce and pre­pa­red some legal pro­cee­dings against com­mu­nist ex­pa­tria­tes. Here­af­ter we offer the re­cor­ding of the in­ter­ro­ga­ti­on of Ber­tolt Brecht in oc­tob­re 1947. The lis­teners get an im­pres­si­on of Ber­tolt Brechts bad, but self-con­fi­dent spo­ken English (the exi­le-fri­ends of Brecht laugh about and le­ar­ned to like that pro­nun­cia­ti­on) and also of the trick of Brecht’s an­s­wers. The most in­te­res­ting and su­re­ly ab­surd part of the ques­tio­ning be­gins, when Brecht and the ques­tio­ners quar­rel about the in­ter­pre­ta­ti­on of Brecht’s play »Die Maß­nah­me« (The De­ci­si­on). The ori­gi­nal re­cor­dings are in­tro­du­ced and com­men­ted by Eric Bent­ley. An im­portant and in­te­res­ting do­cu­ment of com­mu­nist and an­ti-com­mu­nist his­to­ry.

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      (via Me­dia­fi­re):

Seite A

      (mp3; 28,5 MB; 31:06 min) |

Seite B

    (mp3; 27,9 MB; 30:30 min)

Brecht vor dem un­ame­ri­ka­ni­schen Ko­mi­tee

Als Wins­ton Church­ill im März 1946 in Ful­ton (Mis­sou­ri) seine be­rüch­tig­te Rede hielt, in der er die mi­li­tä­ri­sche Zu­sam­men­ar­beit zwi­schen Groß­bri­tan­ni­en und den USA gegen die So­wjet­uni­on for­der­te und die For­mu­lie­rung vom „Ei­ser­nen Vor­hang“ präg­te, be­gann der Kalte Krieg.

Bald da­nach in­sze­nier­te die Re­gie­rung Tru­man eine bei­spiel­lo­se Hetz­jagd auf Kom­mu­nis­ten und alle fort­schritt­li­chen Men­schen und Or­ga­ni­sa­tio­nen. Die an­ti­fa­schis­ti­sche Ein­stel­lung brei­ter ame­ri­ka­ni­scher Schich­ten, die Sym­pa­thie mit der So­wjet­uni­on, dem Ver­bün­de­ten im Krieg gegen Na­zi­deutsch­land, muß­ten aus­ge­trie­ben wer­den, soll­ten dem Haß gegen alles „Rote“ wei­chen. Das In­stru­ment, des­sen sich die Tru­man-Re­gie­rung zu die­sem Be­hu­fe be­dien­te, war das Kon­greß-Ko­mi­tee gegen un­ame­ri­ka­ni­sche Be­tä­ti­gung, im Volks­mund un­ame­ri­ka­ni­sches Ko­mi­tee ge­nannt. Die­ses Ko­mi­tee be­stand be­reits seit zehn Jah­ren, führ­te aber ein un­be­deu­ten­des, ob­sku­res Da­sein. Im Jahre 1947 holte man es quasi aus der Ver­sen­kung, und sei­nen Vor­sitz über­nahm ein Ab­ge­ord­ne­ter der Re­pu­bli­ka­ni­schen Par­tei, J. Par­nell Tho­mas, ein ein­ge­fleisch­ter Kom­mu­nis­ten­fres­ser, ihm zur Seite der Chef­be­ra­ter Ro­bert Stri­pling und mit von der Par­tie, neben an­de­ren Mit­glie­dern, ein jun­ger ka­li­for­ni­scher Se­na­tor na­mens Ri­chard Nixon.

Das Ko­mi­tee er­wähl­te sich als ers­tes Opfer den deut­schen An­ti­fa­schis­ten Ger­hart Eis­ler, mit dem es das Volk in den USA das Fürch­ten leh­ren woll­te. Es er­klär­te ihn zum „Boß aller Roten“, di­rekt vom Kreml ge­schickt, um die USA-Re­gie­rung mit Ge­walt zu stür­zen. Am 6. Fe­bru­ar 1947 wurde er vor das Ko­mi­tee zum hoch­not­pein­li­chen Ver­hör zi­tiert. Er ver­wei­ger­te aber jede Aus­sa­ge, weil man ihm nicht ge­stat­te­te, eine Er­klä­rung zu sei­ner Per­son und sei­ner Tä­tig­keit in den USA wäh­rend des Krie­ges ab­zu­ge­ben, auch war er nicht be­reit, ir­gend­ei­nen Ame­ri­ka­ner zu nen­nen und den He­xen­jä­gern aus­zu­lie­fern. Das Ver­hör en­de­te mit einem Eklat und der Ver­ur­tei­lung Eis­lers zu einem Jahr Ge­fäng­nis wegen „Ver­ächt­lich­ma­chung des Kon­gres­ses“.

Es dau­er­te nicht lange; bis auch Hanns Eis­ler eine Vor­la­dung zu dem Ko­mi­tee er­hielt. Ihm war­fen sie vor, der „Karl Marx der Musik“ zu sein, straf­ver­schär­fend na­tür­lich, daß er der Bru­der von Ger­hart Eis­ler war. Und weil Elea­nor Roo­se­velt sich sei­ner­zeit dafür ein­ge­setzt hatte, daß Hanns Eis­ler die Ein­rei­se­er­laub­nis in die USA er­hielt, ver­däch­tig­te das un­ame­ri­ka­ni­sche Ko­mi­tee die Witwe des frü­he­ren ame­ri­ka­ni­schen Prä­si­den­ten, eine Sym­pa­thi­san­tin der Kom­mu­nis­ten zu sein. Die Schi­ka­nen gegen Hanns Eis­ler lös­ten einen na­tio­na­len Skan­dal aus.

Das Ko­mi­tee schuf im gan­zen Land eine At­mo­sphä­re der Ver­däch­ti­gun­gen, des Miß­trau­ens, der Angst, eine Welle des hys­te­ri­schen An­ti­kom­mu­nis­mus. Es ge­nüg­te, ein ent­fern­ter Ver­wand­ter von je­man­dem zu sein, der mal eine kom­mu­nis­ti­sche Ver­samm­lung oder ein So­li­da­ri­täts­mee­ting für die So­wjet­uni­on be­sucht hat, um ver­däch­tig, ein „Si­cher­heits­ri­si­ko“ zu sein, auf die schwar­ze Liste ge­setzt zu wer­den.

Ganz be­son­ders hatte man es auf die Film­schaf­fen­den in Hol­ly­wood ab­ge­se­hen, die wäh­rend des Krie­ges an­ti­fa­schis­ti­sche Filme pro­du­ziert hat­ten. Der Fall der „Zehn von Hol­ly­wood“, die sich wei­ger­ten, aus­zu­sa­gen und für sich den Fünf­ten Zu­satz zur Ver­fas­sung in An­spruch nah­men, um sich nicht zu in­kri­mi­nie­ren, ist be­kannt. Dafür wur­den sie eben­falls zu Ge­fäng­nis ver­ur­teilt und er­hiel­ten Be­rufs­ver­bot.
Es waren aber im gan­zen neun­zehn Film­leu­te, ei­ni­ge Re­gis­seu­re fie­len um und de­nun­zier­ten ihre Kol­le­gen, ein be­kann­ter Film­schau­spie­ler, John Gar­field, er­litt vor Auf­re­gung einen Herz­in­farkt und starb, ein an­de­rer Film­schaf­fen­der be­ging Selbst­mord. Unter den 19 be­fand sich auch Ber­tolt Brecht.

Am 19. Sep­tem­ber 1947 wurde er davon un­ter­rich­tet, daß er sich im Ok­to­ber in Wa­shing­ton ein­zu­fin­den habe. Brecht hatte für United Ar­tists am Dreh­buch für den Film „Hang­men also Die“ („Auch Hen­ker ster­ben“) mit­ge­wirkt. Das Ver­hör fand am 30. Ok­to­ber durch Stri­pling und Tho­mas statt. Brecht hatte, als er nach Wa­shing­ton ging, be­reits das Flug­bil­lett nach Eu­ro­pa in der Ta­sche und war fest ent­schlos­sen, sich den He­xen­jä­gern auf lis­ti­ge Weise zu ent­zie­hen, ihnen keine Mög­lich­keit zu geben, ihn vom For­ma­len her zu fas­sen. Als Aus­län­der nahm er den Fünf­ten Zu­satz zur Ver­fas­sung nicht in An­spruch (nach Ab­spra­che mit sei­nen An­wäl­ten und jenen Film­schaf­fen­den), son­dern be­ant­wor­te­te die po­li­ti­sche Gret­chen­fra­ge nach der Zu­ge­hö­rig­keit zur Kom­mu­nis­ti­schen Par­tei in ir­gend­ei­nem Lande wahr­heits­ge­treu mit nein. Als Beruf gab er an „Stü­cke­schrei­ber und Dich­ter“. Auf Be­fra­gen be­kann­te er sich zur Freund­schaft und Zu­sam­men­ar­beit mit Hanns Eis­ler. Mit gro­ßer Span­nung war­te­ten die Mit­glie­der des Ko­mi­tees auf die Ant­wort Brechts, als er ge­fragt wurde, ob er auch Ger­hart Eis­ler kenne – eine Frage von be­son­de­rer Bri­sanz. Brecht be­jah­te. – Wor­über sie denn ge­spro­chen hät­ten mit­ein­an­der. – Über Po­li­tik. – Die In­qui­si­to­ren waren über die Ant­wort frap­piert. Brecht rauch­te wäh­rend des gan­zen Ver­hörs Zi­gar­ren. Ein schlau­er Trick, um zwi­schen zwei Zügen ein biß­chen Zeit zum Nach­den­ken zu ge­win­nen: Eine lange Kon­tro­ver­se zwi­schen Brecht und Stri­pling ent­spann sich über den Satz in dem Song „Lob des Ler­nens“: „Du mußt die Füh­rung über­neh­men“. In der eng­li­schen Über­set­zung, die Stri­pling vor­las, hieß es: „Du mußt be­reit sein, die Macht zu über­neh­men.“ Das be­trach­te­te das Ko­mi­tee als Auf­for­de­rung zum Hoch­ver­rat. Brecht er­wi­der­te, die Über­set­zung sei falsch und au­ßer­dem un­schön und be­stand dar­auf, daß der Dol­met­scher den Vers rich­tig mit „Du mußt die Füh­rung über­neh­men“ über­setzt. Brecht mach­te den Igno­ran­ten des Ko­mi­tees klar, daß er seine Stü­cke und Ge­dich­te, die ihm da vor­ge­wor­fen wur­den, in der Pe­ri­ode des Kamp­fes gegen Hit­ler ge­schrie­ben habe.

Den Mit­glie­dern des un­ame­ri­ka­ni­schen Ko­mi­tees ist es nicht ge­lun­gen, Brecht in ihre Fänge zu krie­gen. Der fran­zö­si­sche Schrift­stel­ler Vla­di­mir Poz­ner er­klär­te, das Ver­hör Brechts habe auf ihn den Ein­druck ge­macht, „ein Zoo­lo­ge sei Ge­fan­ge­ner von Affen“ ge­we­sen.
Die Iro­nie des Schick­sals hat es ge­wollt, daß J. Par­nell Tho­mas noch frü­her als seine Opfer wegen Be­ste­chung ins Ge­fäng­nis wan­der­te. Spä­ter über­nahm Se­na­tor Jo­seph Mc­Car­thy den Vor­sitz des un­ame­ri­ka­ni­schen Ko­mi­tees.

Hilde Eis­ler [via]

Wie wir den 1. Mai runter-geWürgt haben

Dass die öde unterfränkische Pampa sehr wohl verschiedene Facetten hat, wurde uns sehr deutschlich, ämh, deutlich am 1. Mai vorgeführt. Es hatte immer gute Gründe gehabt, dass auch die gewagtesten AnhängerInnen der Würzburger Vulgär-Soziologie und Vulvologie sich von schnöden Gewerkschaftsaufmärschen in dieser Stadt fern hielten. Sie blieben lieber länger im Bett – wenn das kein guter Grund ist! Doch diesmal war es anders. Und wir haben gelernt: am 1. Mai bleiben wir künftig immer länger im Bett, machen dann was auch immer, nur den Helden und Heldinnen der deutschen Wertarbeit nähern wir uns nicht. Es sei denn nur in böser Absicht.

Mensch kann es den hungerstreikenden iranischen Flüchtlingen, die am Ort der DGB-Kundgebung, am Marktplatz, kampieren, nicht verübeln, dass sie auf den „Tag der Arbeit“ scharf waren. Im Iran hat mensch einfach den Luxus nicht, auf Gewerkschaftsaufmärsche zu pfeifen. Woher weiß mensch denn, was für eine Rolle der DGB und die Sozialdemokratie im gesellschaftlichen Schlamassel spielen, wenn mensch aus dem Iran nach Deutschland flieht? Zudem, was für staats- und arbeitsfetischistischen Illusionen die iranischen Jungs selber anhängen, gilt es noch zu erforschen. Aber die Zusammenkunft war schon interessant.

Der feierliche Umzug offenbarte die ganze Schizophrenie der deutschen Kernbelegschaften und der sozialdemokratischen StandortkämpferInnen. Die obligatorische Samba-Kapelle. Standardisierte Ansprachen, die allesamt vom Stolz strotzten, deutscher Arbeiter zu sein und dem deutschen Vaterland zu dienen. Viel rot, viele Stammtischgesichter. Würstchenstand und Bier in Plastikbechern. Kampfansagen an den Finanzkapitalismus am Stand von IG BAU. Frauenschuhe mit roten Blümchen drauf – der BiKri ist schwerst entzückt. „Für uns ist es nicht nur der Tag der deutschen Einheit, ‚tschuldigung, Tag der deutschen Arbeit…“ – so einer der Redner. Die Stammtischgesichter grinsen, guter Witz. Es wird angekündigt, es wird auch um Flüchtlinge gehen, denn die Problematik ist ja auch da. Dann entgegen der Vereinbarung darf – warum auch immer – Eva Peteler sich zu eben dieser Problematik äußern. Andererseits, warum denn nicht, sie ist ja auch ein Teil der Problematik, dürfte sich ja gut auskennen. Nach heftigen Diskussionen bekommt Masoud, der Sprecher der iranischen Jungs, eine Minute (EINE – wie nett und großzügig von den Genossen!) Redezeit, und nimmt sich so viel er braucht. Die Stammtischgesichter wirken etwas verstört. Anschließend fegt eine nette Post-Rock-Band diese sozialen Stammtischgesichter vom Platz, eine Volksmusikkapelle würde da besser rein passen.

In der Broschüre der DGB-Jugend „Was machen eigentlich Gewerkschaften?“ (6. überarbeitete Auflage Stand März 2011) sind einige Grundsätze der oben beschriebenen Schizophrenie dargelegt. Ein Fund für jeden Vulgär-Soziologen und jede Vulgär-Soziologin! Es wird sogar eine kleine Geschichte der Domestizierung der deutschen Arbeiterschaft geboten – „Von Staatsfeinden… zu einer starken Arbeitnehmermacht“ (S. 4-5).

„Von den Verbesserungen, welche die organisierte Arbeitnehmerschaft über die Jahre erreicht hat, profitieren viele – nicht zuletzt auch die Unternehmen. Daran muss man die Arbeitgeber allerdings gelegentlich erinnern. Fortschrittliche Tarifverträge kosten auf den ersten Blick zwar mehr Geld, sind aber in Hinblick auf faire Löhne wichtig für die gesamte Wirtschaft. […] Das Recht, Tarifverträge zu schließen, ist teil des Grundgesetzes Art. 9, Abs. 3“. (S. 6) Gelegentlich vergisst das der DGB vor lauter Unterwürfigkeit.

„Schön und gut, die historischen Erfolge, aber jetzt brauchen wir keine Gewerkschaften mehr, oder? Doch, brauchen wir, denn eines hat sich in all den Jahrhunderten nicht geändert: Die Unternehmen wollen Profit machen. Das sollen sie auch – aber nicht auf Kosten der Beschäftigten“. (S. 7) Dann lieber auf Kosten der griechischen Bevölkerung z.B. Und nicht ein mal das stimmt so ganz: denn für eine extra Gelegenheit, mal mit dem schwarz-rot-goldenen Fähnchen zu wedeln, verzichtet die organisierte deutsche Arbeiterschaft auf den Reallohnzuwachs und zwar seit vielen Jahren.

„Denn zuviel arbeiten oder gar keine Arbeit finden macht oftmals krank“. (S. 8 ) Und als Konsequenz daraus die soziale Gerechtigkeit in Form von Gleichverteilung des menschlichen Elends der Lohnarbeit?

Stolze organisierte deutsche Arbeiterschaft, du Verräterin der Menschlichkeit!
Und des guten Geschmacks, LOL.

  • bobby 07. Mai 2012 um 20:15 Uhr

    „Menschlichkeit“? Ja, äh, mh, DARAN wird es dem DGB mangeln, nä.
    Aber die restliche Polemik ist hübsch! [Word!, (Anmerkung des Reposters)]

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das erinnert mich an meine <3 ERSTE HÄTMAIL EVER <3

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Caught In The Crack ist zurück, ihr Opfer.
Eine Zeit, in der nun auch in Deutschland selbsternannte Gangsta-Rapper jene Lorbeeren einfahren, für die Johnny Volldepp, Dan Juan de Marcos und Brrrakkk Spencer bereits vor etlichen Jahren den Grundstein legten, ist noch nicht reif, als dass sie eine wegweisende und internationale Rap-Crew wie Caught In The Crack entbehren könnte.
Still war es um die Erfinder des Raps geworden, nachdem ihr Debütalbum „Alles vorbei“ im Sommer 2005, also über 30 Jahre nach Gründung von Caught In The Crack, nicht nur die deutsche Musiklandschaft gründlich aufmischte und nicht von ungefähr mit mehrfachem Platin ausgezeichnet wurde. Auf dem bisherigen Höhepunkt ihres Erfolges angelangt, verschwanden die Crack Street Boys schneller von der Bildfläche, als ihr erstes Album in den ersten Minuten nach Erscheinen weltweit ausverkauft war: unvorstellbar schnell. Man wollte sich auf seine Wurzeln zurück besinnen, man wollte den süßen Geschmack des ohnehin längst überfälligen Ruhmes in Ruhe auskosten.
Mit Sony BMG war endlich ein kompetenter Partner gefunden worden, der an die Vision von Caught In The Crack glaubte und bereit war, einen Vorschuss zu zahlen, über dessen genaue Summe sich die einzigen Old School Geez der Rap-Szene bis heute ausschweigen. Von Seiten der Plattenfirma sahen sich die Rap-Schwegewichte keinerlei Druck ausgesetzt; die für Caught In The Crack so typischen Drogeneskapaden konnten auf einem konstant hohen Niveau gehalten werden, man ließ es sich gut gehen.
Doch schnell sehnten sich Johnny, Dan Juan und Spencer danach, wieder Musik zu machen. Musik hatte Caught In The Crack groß gemacht, Musik war der treue Begleiter gewesen, egal wie schwer die Zeiten auch sein mochten. So schloss man sich kurzerhand in einem der größten Musikstudios Barcelonas ein und feilte mehrere Monate in absoluter Konzentration an einem zweiten Album.
Herausgekommen ist ein Werk, das durchaus als moderner Klassiker bezeichnet werden kann und den immensen Erfolg von „Alles vorbei“ bei Weitem übertreffen dürfte. Auch die allerorts heraufbeschworene Krise der Musikindustrie wird daran kaum etwas ändern können. Mit dem zweiten Album von Caught In The Crack, schlicht aber treffend „Es wird wie ein Unfall aussehen“ betitelt, ist den Gangsta-Rap-Initialzündern nicht weniger als ein Geniestreich gelungen, der seine Spuren global hinterlassen wird.
Es wurde ein erwachsenes Album; Caught In The Crack sind reifer, ehrlicher und auch persönlicher geworden. In jedem Song ist die Liebe zur Musik zu spüren, die nach Crack und Heroin immer die größte Antriebskraft von Caught In The Crack gewesen ist und auch bleiben wird. Doch jeder Song zeugt auch von einer kompromisslosen Härte und Authentizität, die im Genre des Gangsta-Raps einzigartig ist.
Gefeatured wurden nur Künstler aus dem kreativen Umfeld der Crack Street Boys: Neben Ca$h-A, der bekannten Sängerin aus Kanada, und Young Geezus, dem rätselhaften Gangsta-Rap-Jungtalent unbekannter Herkunft, taucht vor allem der berüchtigte Carlos Kalashnikov aus dem Dortmunder Westbezirk auf gleich mehreren Tracks auf. Carlos ist auch für einen Großteil der bahnbrechenden Beats zuständig, die ansonsten von Brrrakkk Spencer selbst, Parkinson Crusoe und Jackmode Jackson stammen.
„Es wird wie ein Unfall aussehen“ ist DAS Album des Jahrzehnts, wenn nicht des Jahrhunderts.
Als Dankeschön an alle Fans, die Caught In The Crack ohne Abstriche und jederzeit ihre Treue bewiesen haben, steht das Album nun zum exklusiven Download bereit. Kostenlos. Einfach so. Man kann es sich leisten.
Wir dürfen gespannt sein, welchen Weg die Crack Street Boys in Zukunft einschlagen werden. Doch eins ist gewiss: Es wird wie ein Unfall aussehen.

Caught In The Crack ist zurück, ihr Opfer.

Eine Zeit, in der nun auch in Deutschland selbsternannte Gangsta-Rapper jene Lorbeeren einfahren, für die Johnny Volldepp, Dan Juan de Marcos und Brrrakkk Spencer bereits vor etlichen Jahren den Grundstein legten, ist noch nicht reif, als dass sie eine wegweisende und internationale Rap-Crew wie Caught In The Crack entbehren könnte.

Still war es um die Erfinder des Raps geworden, nachdem ihr Debütalbum „Alles vorbei“ im Sommer 2005, also über 30 Jahre nach Gründung von Caught In The Crack, nicht nur die deutsche Musiklandschaft gründlich aufmischte und nicht von ungefähr mit mehrfachem Platin ausgezeichnet wurde. Auf dem bisherigen Höhepunkt ihres Erfolges angelangt, verschwanden die Crack Street Boys schneller von der Bildfläche, als ihr erstes Album in den ersten Minuten nach Erscheinen weltweit ausverkauft war: unvorstellbar schnell. Man wollte sich auf seine Wurzeln zurück besinnen, man wollte den süßen Geschmack des ohnehin längst überfälligen Ruhmes in Ruhe auskosten.

Mit Sony BMG war endlich ein kompetenter Partner gefunden worden, der an die Vision von Caught In The Crack glaubte und bereit war, einen Vorschuss zu zahlen, über dessen genaue Summe sich die einzigen Old School Geez der Rap-Szene bis heute ausschweigen. Von Seiten der Plattenfirma sahen sich die Rap-Schwegewichte keinerlei Druck ausgesetzt; die für Caught In The Crack so typischen Drogeneskapaden konnten auf einem konstant hohen Niveau gehalten werden, man ließ es sich gut gehen.

Doch schnell sehnten sich Johnny, Dan Juan und Spencer danach, wieder Musik zu machen. Musik hatte Caught In The Crack groß gemacht, Musik war der treue Begleiter gewesen, egal wie schwer die Zeiten auch sein mochten. So schloss man sich kurzerhand in einem der größten Musikstudios Barcelonas ein und feilte mehrere Monate in absoluter Konzentration an einem zweiten Album.

Herausgekommen ist ein Werk, das durchaus als moderner Klassiker bezeichnet werden kann und den immensen Erfolg von „Alles vorbei“ bei Weitem übertreffen dürfte. Auch die allerorts heraufbeschworene Krise der Musikindustrie wird daran kaum etwas ändern können. Mit dem zweiten Album von Caught In The Crack, schlicht aber treffend „Es wird wie ein Unfall aussehen“ betitelt, ist den Gangsta-Rap-Initialzündern nicht weniger als ein Geniestreich gelungen, der seine Spuren global hinterlassen wird.

Es wurde ein erwachsenes Album; Caught In The Crack sind reifer, ehrlicher und auch persönlicher geworden. In jedem Song ist die Liebe zur Musik zu spüren, die nach Crack und Heroin immer die größte Antriebskraft von Caught In The Crack gewesen ist und auch bleiben wird. Doch jeder Song zeugt auch von einer kompromisslosen Härte und Authentizität, die im Genre des Gangsta-Raps einzigartig ist.

Gefeatured wurden nur Künstler aus dem kreativen Umfeld der Crack Street Boys: Neben Ca$h-A, der bekannten Sängerin aus Kanada, und Young Geezus, dem rätselhaften Gangsta-Rap-Jungtalent unbekannter Herkunft, taucht vor allem der berüchtigte Carlos Kalashnikov aus dem Dortmunder Westbezirk auf gleich mehreren Tracks auf. Carlos ist auch für einen Großteil der bahnbrechenden Beats zuständig, die ansonsten von Brrrakkk Spencer selbst, Parkinson Crusoe und Jackmode Jackson stammen.

„Es wird wie ein Unfall aussehen“ ist DAS Album des Jahrzehnts, wenn nicht des Jahrhunderts.

Als Dankeschön an alle Fans, die Caught In The Crack ohne Abstriche und jederzeit ihre Treue bewiesen haben, steht das Album nun zum exklusiven Download bereit. Kostenlos. Einfach so. Man kann es sich leisten.

Wir dürfen gespannt sein, welchen Weg die Crack Street Boys in Zukunft einschlagen werden. Doch eins ist gewiss: Es wird wie ein Unfall aussehen.

Reblogged from cosmoproletarianresonance
Reblogged from drkorsakov

(Source: drkorsakov, via frutelia3000)

Reblogged from sovietbuildings
sovietbuildings:

Ukraine, Dnipropetrovsk, housing block

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Ukraine, Dnipropetrovsk, housing block

(via memoriastoica)

Titelblatt der aktuellen Ausgabe der Jungle World (No. 19/2012).
&#8220;Caricatures of the prophet Muhammad&#8221;Frontpage of this weeks issue of leftist weekly german newspaper Jungle World (No. 19/2012) picturing salafist preacher Pierre Vogel backed by his bodyguard.

Titelblatt der aktuellen Ausgabe der Jungle World (No. 19/2012).

“Caricatures of the prophet Muhammad”
Frontpage of this weeks issue of leftist weekly german newspaper Jungle World (No. 19/2012) picturing salafist preacher Pierre Vogel backed by his bodyguard.